Kaltgasspritzen, bzw. die Kaltgasspritztechnik beruht auf der Entdeckung einer russischen Forschergruppe aus den achtziger Jahren.
Beim Kaltgasspritzen wird ein Gas, z.B. Stickstoff, auf extrem hohe Geschwindigkeiten beschleunigt. Danach wird das gewünschte Material in Pulverform
zugeführt. Beim Kaltgasspritzen treffen die Spritzpartikel bei mehrfacher Schallgeschwindigkeit auf das Substrat auf und bilden durch die enorme kinetische
Energie eine dichte, fest haftende Schicht. Die entstandenen Schichteigenschaften unterscheiden sich vom Ausgangsmaterial fast nicht mehr, es
sind keine Poren vorhanden.

Am Beispiel einer Kupferschicht wird dadurch eine drastische Verbesserung der elektrischen-, sowie der Wärmeleitfähigkeit erreicht.
Die thermische Belastung des Untergrundmaterials ist vernachlässigbar gering.
Eigenschaften
Anwendungen
Bilder
Kaltgasspritzen ist in der Anschaffung leider ein extrem teures
Verfahren, daher gibt es bisher weltweit nur sehr wenige Firmen, die mit Kaltgas wirtschaftlich arbeiten.
Als Beschichtungsmaterialien eignen sich Werkstoffe mit einer gewissen Duktilität, die sich beim Aufprall auf das Substrat verformen können.
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